Viele Menschen, die seit Jahren ihr gewohntes Festnetztelefon nutzen, haben in letzter Zeit beunruhigende Nachrichten gehört: Das Kupfernetz soll abgeschaltet werden. Muss ich jetzt wechseln? Verliere ich meinen Festnetzanschluss?

Die kurze Antwort: Nein – zumindest nicht in nächster Zeit. Und es gibt Lösungen, bei denen Sie sich darüber gar keine Gedanken machen müssen.

Was steckt hinter der Kupfernetz-Abschaltung?

Das klassische Festnetz läuft in Deutschland über ein Kupferkabelnetz, das die Telekom über Jahrzehnte aufgebaut hat. Über dieses Netz funktionieren heute noch die meisten DSL-Internetanschlüsse – und viele ältere Festnetzanschlüsse.

Die Bundesnetzagentur hat im Januar 2026 ein Konzept vorgelegt, wie Deutschland schrittweise vom Kupfernetz auf Glasfaser umsteigen soll. Das Ziel: modernere, schnellere Leitungen in alle Haushalte.

Wann wird das Kupfernetz abgeschaltet?

Nicht so bald, wie manche Schlagzeilen vermuten lassen. Die Abschaltung kann in einem Gebiet erst dann erfolgen, wenn dort mindestens 80 Prozent der Haushalte mit Glasfaser versorgt sind. Davon sind viele Regionen in Deutschland noch weit entfernt.

Der realistische Zeitplan:

  • Erste Regionen: frühestens 2028–2030
  • Vollständige Abschaltung in Deutschland: voraussichtlich 2035–2040
  • Bis zur Abschaltung werden Kunden mindestens zwei Jahre vorher schriftlich informiert

Es besteht also kein Grund zur Panik. Sie haben ausreichend Zeit, sich in Ruhe um eine Lösung zu kümmern.

Muss ich auf Glasfaser wechseln?

Nein – eine Pflicht zum Glasfaser-Wechsel gibt es nicht. Wenn das Kupfernetz in Ihrer Region irgendwann abgeschaltet wird, müssen Ihnen die Anbieter alternative Angebote machen. Sie können dann in Ruhe entscheiden, was für Sie passt.

Glasfaser hat allerdings einen Haken: Die Installation kostet einmalig 500 bis 1.000 Euro – und es wird ein Techniker benötigt. Außerdem ist weiterhin ein Router und ein Internetvertrag nötig.

Wer ist von der Kupfernetz-Abschaltung gar nicht betroffen?

Wer seinen Festnetzanschluss nicht über das Kupferkabel, sondern über das Mobilfunknetz betreibt, muss sich über die Kupfernetz-Abschaltung keine Gedanken machen. Das Mobilfunknetz ist ein komplett eigenständiges Netz – unabhängig von Kupfer oder Glasfaser.

Genauso funktioniert RufDirekt: Ihr Festnetztelefon wird über das Mobilfunknetz betrieben. Kein Kupferkabel, kein DSL, kein Router – und damit auch kein Problem mit der geplanten Netzumstellung.

Sie telefonieren weiterhin mit Ihrer gewohnten Festnetznummer, an Ihrem gewohnten Telefon – egal, was mit dem Kupfernetz passiert. Mehr über unser Festnetz-Angebot für Senioren ►.

Was bedeutet das für Sie konkret?

Wenn Sie aktuell einen klassischen DSL-Festnetzanschluss haben:

  • Sie müssen jetzt nichts unternehmen
  • Sie werden rechtzeitig informiert, wenn eine Umstellung in Ihrer Region ansteht
  • Dann haben Sie Zeit, Alternativen zu prüfen – zum Beispiel einen Wechsel zu einem mobilfunkbasierten Festnetz ohne Internet-Pflicht

Wenn Sie bereits mit RufDirekt telefonieren:

  • Sie sind von der Kupfernetz-Abschaltung nicht betroffen
  • Ihr Anschluss läuft weiter wie gewohnt

Fazit

Die Abschaltung des Kupfernetzes kommt – aber nicht über Nacht, und nicht ohne Vorwarnung. Senioren, die einfach nur zuverlässig telefonieren möchten, müssen sich jetzt keine Sorgen machen.

Wer dauerhaft auf der sicheren Seite sein möchte, ohne sich um Glasfaser, Router oder Techniker kümmern zu müssen, findet in einem mobilfunkbasierten Festnetzanschluss die einfachste Lösung. Einmal angeschlossen – und gut ist. Jetzt entdecken: Festnetz ohne Internet ►.